Lichtschranke

Um mehr Sicherheit gegen Störungen zu bekommen wurde die Lichtschranke mit zwei Sensoren ausgestattet. Ein Sensor ist eine aktive Lichtschranke, d.h. bestehend aus Sensor und Empfänger, der zweite ist eine Reflexionslichtschranke, deren Strahl über einen Spiegel (ein Katzenauge) zurück reflektiert wird.

Mit dieser Bauart werden Fehlauslösungen, z.B. durch größere Insekten oder Regen weitgehend vermieden. Zwar würde man dies auch durch eine breite Strahlform erreichen, jedoch leidet dann die Genauigkeit der Auslösung darunter.
Die Strahlaufweitung der verwendeten aktiven Schranke ist extrem gering, weshalb die Zeitmessung über diese getriggert wird. Der zweite Sensor muss dazu zusätzlich unterbrochen sein.

Dabei stellt sich ein Problem: durchfährt das Kart die Lichtschranke so, dass zuerst Sensor 1 (der aktive) unterbrochen wird, würde die Zeitmessung erst bei der Unterbrechung des zweiten Sensors starten. Es kann durchaus vorkommen, dass die Fahrer beim Start die Lichtschranke von der einen Seite durchfahren, den Zieleinlauf jedoch aus der anderen Fahrtrichtung machen. Das hängt jeweils davon ab, wie die Vereine die Strecke planen.

Die Software in der Stoppuhr fängt dieses Problem ab. Bei Unterbrechung des Sensors 1 wird die Zeitmessung zwischengespeichert und die Uhr läuft weiter. Sobald der zweite Sensor öffnet (ohne dass der erste wieder geschlossen wurde) wird die Zeit aus dem Speicher gültig.

Versorgt werden die Sensoren aus der Stoppuhr, der Sender über einen USB-Power-Pack, dessen Spannung mit einem Step-Up Regler auf die benötigten 12V konvertiert wird.
Empfaengerseite
Empfängerseite mit SICK WE12-2 (Sensor 1) und SICK WL-23 (Sensor 2)

Senderseite
Senderseite mit Reflektor

Senderseite offen
Akkupack mit DC-DC Konverter. Die Kapazität würde für mehrere Tage Dauerbetrieb reichen.

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